Palmsonntagskonzert 2024

Gabriel Fauré, Requiem

Anton Bruckner, Passionsmusik

  1. März 2024 / 18.30 Uhr
  2. März 2024 / 17.00 Uhr

 

Stadtkirche Thun

Kathrin Hottiger           Sopran
Alexandre Beuchat       Bariton
Babette Mondry            Orgel
Dorothée Reize             Lesungen

Orchester ad hoc

Thuner Kantorei

Leitung / Simon Jenny

Eintritt                        CHF 50.— / 35.–
                                   Studierende & Kulturlegi  CHF 20.– / 15.—

Vorverkauf                    ist eröffnet!

online                           thuner-kantorei.ch

direkt                            Welcome-Center im Bahnhof Thun (+2.–) 

Abendkasse                 1 Stunde vor Beginn                              

Flyer zum Konzert

 

Zusatz-Informationen:

Gabriel Fauré    / Requiem
Anton Bruckner / Passionsmusik

Von Gabriel Fauré gedenkt die Musikwelt des 100. Todestags und feiert den 200. Geburtstag von Anton Bruckner. Die Thuner Kantorei und ihr Leiter Simon Jenny nehmen die Jubiläen auf und führen am Palmsonntag 2024 Werke der beiden Komponisten auf.

Gabriel Fauré  (1845 – 1924)

Faurés Requiem führt die Thuner Kantorei in einer rekonstruierten Fassung mit kleinem Orchester auf. Das Requiem ist Faurés einziges größeres Werk mit einem religiösen Text als Basis – komponiert 1887 im Alter von 42 Jahren. Er schrieb das Werk zwischen dem Tod seines Vaters (1885) und dem seiner Mutter (1887) und es wurde erstmals am 16. Januar 1888 in der Kirche La Madeleine in Paris aufgeführt. Man kann wohl annehmen, dass ihn der Tod seiner Eltern bewegte und als ein biographischer Hintergrund für die Komposition gelten mag.

Fauré verzichtet darin auf eine dramatisierende Darstellung des Dies irae (Tag des Zorns) und beschränkt sich auf die Vertonung des letzten Verses des Requiemtextes, dem Pie Jesu. Dagegen fügte er das In paradisum aus den Exequien hinzu. Insgesamt war es Fauré ein Anliegen, ein friedvolles Bild des Todes zu zeichnen. In vielen Passagen gleiten Moll-Klänge von Chor und Orchester in stimmungsvolle Dur-Akkorde und lassen tröstend einen hellen Himmel erahnen.

Anton Bruckner  (1824 – 1896)

Anton Bruckner, ein österreichischer Komponist der Romantik hat durch seine Werke bis weit ins 20. Jahrhundert hinein großen Einfluss auf die Musikgeschichte ausgeübt.

Seine Motetten, die wir zur Aufführung bringen, zeigen den Tonschöpfer in seinen kantigen Akkordverbindungen, aber auch in überraschend lyrischen Melodien. Seine charakteristischen Pausen nach Phrasen lassen aufhorchen und verlangen nach einer guten Akustik des Kirchenraumes.

Von Bruckner singt die Thuner Kantorei verschiedene kürzere Werke zur Passionszeit für Chor und Orgel, aber auch für Chor und Blechbläser. Darin wird auch deutlich, wie sehr Bruckner in der Liturgie verwurzelt war und sich inspirieren ließ.

Dazu liest die Schauspielerin Dorothée Reize Gedichte und Prosatexte zu Abschied, Trauer, Verlust und Trost.