Prayers – Gesungene Gebete

Pressebericht Thuner Tagblatt v. 7.4.2014 (Ausschnitte):
In der zweimal (5. und 6. April) ausverkauften Johanneskirche bot die Thuner Kanorei ein eindrückliches Konzert mit emotionalen Ebenen von luftig, jubelnd, preisend bis hin zu tiefen Gefühlsausdrücken und Dramatik.
Die Thuner Kulturförder-Preisträgerin Leticia Kahraman gab in Arien aus Verdis «Othello» und Puccinis «Tosca» ein Heimspiel. Ihre Stimme wirkte ausdrucksvoll und berührend. Der Pianist Martin Klopfenstein, ebenfalls Studienpreisträger, spielte Solowerke von Respighi und Mozart wie Gebete ohne Worte.
Aufhorchen liess das sechsstimmige in a capella gesetzte Padre nostro von Giuseppe Verdi.
Chorleiter Simon Jenny gelang eine aufschlussreiche Programmreihenfolge mit ideal aufeinander abgestimmtem Verlauf von gesprochenen und gesungenen Worten, mit entsprechender Beleuchtung und Zwischenspielen. Die Thuner Kantorei, Sopranistin und Pianist gaben Einblick, was die Komponisten fühlten, wenn sie ein Gebet vertonten. (Heidy Mumenthaler)

Pressebericht Reformiertes Gemeindeblatt Mai 2014:
Gesungene Gebete
Die Harmonie der Stimmen, der Klang und die Lautstärke genau auf dem Punkt, der die Sinne erfasst. Simon Jenny ist es gelungen, die Sängerinnen und Sänger der Thuner Kantorei beim Gebet der Gefangenen aus Giuseppe Verdis „Nabucco“ genau dorthin zu führen. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Wunderbar!
Im Rahmen des Konzertes „Gesungene Gebete“ kamen die Zuhörer Anfang April in der Johanneskirche in den Genuss weiterer Höhepunkte. Unter anderem kamen Stücke, wie Gabriel Faurés „Cantique de Jean Racine“ op. 11 und das „Halleluja“ aus La Damnation de Faust“ von Hector Berlioz zur Aufführung, bei denen die Kantorei zur Hochform auflief. Hervorragend!
Mit den besonderen Stücken aus dem erwählten Programm vermochten Leiter und Chor den Besuchern zu vermitteln, dass Gebete nicht nur gesprochen, sondern auch gesungen oder in Geist und Seele ganz einfach nur gefühlt werden können. Damals eine ergreifende Einstimmung in die bereits wieder vergangene Osterzeit.
Zum guten Gelingen des ausgewogenen Konzertes haben auch der Pianist Martin Klopfenstein (neben der Begleitung unter anderem „Lacrimosa“ von W.A. Mozart/Sigismund Thalberg), Sopranistin Leticia Kahraman (unter anderem „Gebet der Desdemona“ aus Verdis „Otello”) und Sylvia Garatti mit ihrer feinfühligen Lesung beigetragen. Danke! (Deborah Stulz)